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Der Schweriner See

Die La Ola ist das 3. Boot mit dem wir den Schweriner See befahren.  Sicher auch das Komfortabelste wenn man bei einer Jolle von komfortabel sprechen kann.

So konnten wir in diesem Jahr von Hohen Viecheln (Außensee) ganz im Norden bis hin zum Schweriner Schloß einiges erkunden.

Auf dem Schweriner See

Die erste Fahrt

Es ist soweit. Der Jollenkreuzer wird das erste Mal zu Wasser gelassen. Das Slippen auf den neu angebrachten Rollen funktionierte problemlos und das Boot rollte fast von allein in die Bleilochtalsperre.

Entgegen der Art eines Segelbootes fand unsere erste Fahrt unter Motor statt.

Erste Fahrt

Am folgenden Tag wurde dann auch unter Segel getestet. Insgesamt wurden unsere Erwartungen erfüllt. Die Lis ist ein gutmütiges Familienboot, sportliches Segeln ist möglich.

Bodenbelag

Als neuer Fussbodenbelag dienen jetzt Gymnastikmatten. Zugeschnitten und mit doppelseitigen Klebeband fixiert sollen sie die Kajüte weich und bequem machen. Ganz nebenbei decken sie natürlich auch so manche Kleinigkeit ab.

Bodenbelag der Kajüte

Innenverkleidung

Die Innenverkleidung hat sich an mehreren Stellen gelöst. Da ein komplettes Entfernen in dieser Saison nicht mehr geplant ist, habe ich sie heute einfach wieder angeklebt.

Innenverkleidung

Bugspriet entfernen

Nach langem Überlegen und Abwägen habe ich heute im Zuge der Umgestaltung „Zurück zum Original“ den Bugspriet entfernt und probeweise den Mast gestellt. Da die nicht originale Fock am Masttop angeschlagen ist und ziemlich hoch steht, war das problemlos möglich. Wie sich das alles bewährt wird die erste Testfahrt zeigen. Die Sicht unter der Fock weg ist jedenfalls gut.

Lis ohne Bugspriet

Erste Innenarbeiten

Da die Kajüte innen nicht unbedingt ansehnlich ist, gilt es auch hier etwas zu unternehmen. Der erste Schritt ist die Beflockung zu entfernen, welche sich teilweise löst. Zwar hat der Vorbesitzer schon einige Vorarbeit geleistet, aber es gibt noch genug zu tun. Nach einigen Stunden schaben und schleifen, bestätigten sich auch Erfahrungen aus diversen Foren, dass der alte Belag kaum restlos zu entfernen ist.

Kajüte alt

Dabei habe ich es dann auch belassen und die restlichen Flocken mit einem Grundanstrich gebunden.

Anstrich innen

Das erste Foto zeigt den Innenraum nach dem Grundanstrich, die beiden Anderen nach der ersten Lackschicht. Den Tipp mit dem Flüssigkunststoff werde ich mir noch überlegen und auf später verschieben.

Takelage

Heute galt es die Segel zu setzen. Natürlich noch weit weg vom Wasser. Da vom Vorbesitzer auch hier einiges geändert wurde, war ein Testaufbau nötig. Obwohl mit der Absicht angefangen einiges wieder in den Originalzustand zu versetzen, werden die ersten Tests wohl in dieser Konfiguration stattfinden. Den Mast alleine stellen zu können, ist ein Vorteil der nicht von der Hand zu weisen ist.

Aufgetakelt

Der neue Name

Nach mühevollen Entfernen der alten Beschriftung (die Klebeschicht war nach Ablösen der Folie auf dem Rumpf geblieben) konnte ich heute den neuen Bootsnamen aufkleben. Für die offizielle Schiffstaufe wird sich sicher noch eine Gelegenheit finden lassen.

Der Name

Umbau Trailer

Es ist Samstag Nachmittag. Die Lis ist wieder aufgepallt, was inzwischen ohne Probleme abläuft. Um für den ersten Einsatz startklar zu sein, gibt es noch einiges zu tun.

Aufgepallt die Zweite

Natürlich muss zuerst das Schwert wieder ins Boot, was sich aber als recht einfach herausstellte. Lediglich der verbreiterte Schwertkasten könnte später Probleme bereiten.

Einbau des Schwerts

Dann folgten die Arbeiten am Trailer. Der Plan ist das Boot auf die Kielrollen zu stellen, auf die vorderen Stützen zu verzichten und hinten eine Sliphilfe einzubauen. Nachdem alles so montiert war, zeigte sich, dass das Herausdrehen der Räder (und damit das Anheben des Bootes) recht unkomfortabel war. Also doch auf Hinweise so mancher Trailerhersteller gehört: Rollen fest, Stützen beweglich. Und so wurde es dann auch gemacht. Die einfahrbaren Langauflagen stützen den Rumpf und verhindern das rutschen während der Fahrt.

Nach dem ich die Position der Kielrollen noch einmal verändert habe, dürfte dem leichten slippen nichts mehr im Wege stehen. Ob das auch praktisch so funktioniert wird sich noch zeigen.

Umbau des Trailers